“Nichts ist so mächtig, wie eine Technologie, deren Zeit gekommen ist”

Liebes Verbrenner-Forum, ich denke ich bin bei euch richtig. Ich bin hier neu und hätte einige technische Fragen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt.
Im Fernsehen war vor kurzem eine Podiumsdiskussion, bei der alle Top-Manager der deutschen Automobilindustrie anwesend waren. Etwas irritierend war vielleicht die Tatsache, dass bei fast allen Managern das Wort Ex- beim Titel aufgeführt war. Das Podium war aber hochkarätig besetzt. Von Piech über Zetsche bis Winterkorn, der Wirtschaftswissenschaftler Werner Sinn der die naturwissenschaftlichen Fragen beantwortete hat, der Sprecher des Dachverbandes der Deutschen Automobilindustrie der die Aussagen der Manager 100%ig bestätigte und Walter Röhrl der über seine eMobilitäts-Erfahrungen berichtete.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in einer Familie aufgewachsen bin, in der man sich über die Mobilität und deren Auswirkung auf die Umwelt nie Gedanken gemacht hat. Meine Familie war immer der Überzeugung, dass durch den massiven Wandel zur Nachhaltigkeit (Photovoltaik, Wind) Strom die umweltschonenste Energieform darstellt. Soweit ich mich zurückerinnern kann, haben wir immer Strom als Energie verwendet. Nicht nur alle Geräte im Haus, das Heizsystem (Wärmepumpe), sondern auch all unsere Mobilgeräte wurden nie mit fossilen Kraftstoffen betrieben. Mein Vater wusste nicht einmal wie das funktionieren könnte, obwohl es dieses Video eh ganz gut zeigt:
https://www.youtube.com/watch?v=Gqy5-e5-ZOE
Unser Haus ist typisch, Photovoltaikanlage am Dach, Energiespeicher in der Garage. Dasselbe gilt auch für unsere Fahrzeuge, vom Fahrrad bis zum Auto, alles elektrisch und großteils von unserer eigenen PV-Anlage geladen.
Nun haben mich einige Aussagen dieser Experten zum Nachdenken gebracht. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir weiterhin bedenkenlos Strom als Energieträger einsetzen sollten. Die Herren haben einige von ihnen bezahlte Studien zitiert, anhand derer die Elektromobilität doch als sehr umweltschädlich einzustufen ist, vor allem im Vergleich zu modernen Verbrennungsmotoren.
Piech sprach schon immer vom 1,5-Liter Auto, Zetsche lobte die sauberen Mercedes Diesel und Walter Röhrl war überhaupt davon überzeugt, dass Elektromobilität ein absoluter Irrweg ist, und dass er den Schrott nicht braucht. In einem Punkt waren sich alle einig, dass ein modernes Verbrennungsfahrzeug in allen Belangen (vor allem in Umweltfragen) einem Elektrofahrzeug überlegen ist. Sinn sagte sogar, dass Elektroautos die Umwelt um 30% mehr als Verbrennungs-Autos belasten….
Im Vertrauen auf die Aussagen der Diskussionsteilnehmer, es sind immerhin die Top-Manager der wichtigsten Industrie in Deutschland, haben wir uns letztes Wochenende erstmals ein modernes Verbrennungsauto ausgeliehen und erste Erfahrungen gesammelt. Einen Euro 6D, von dem alle sprachen, gibt es aber noch nicht zum ausleihen. Nur einen Euro 6-temp, welcher nur temporär bis 2021 zugelassen wird (witzig). Der Euro 6D ist dann ab 2021 Pflicht. Der wird dann vermutlich nicht nur einen modernen, sondern einen hochmodernen Verbrennungsmotor haben. Obwohl wir nur einen Euro 6-temp suchten, war die Auswahl möglicher Modellen deutlich schlechter, als bei Elektrofahrzeugen. Alte Euro 6 die heute hauptsächlich verkauft werden gab es viele, die wollten wir aber nicht testen, da die Automobilindustrie selbst bereits von alter Technologie sprach. Hier also gleich die erste Frage: Weiß von euch jemand, welcher technologische Fortschritt nach 130 Jahren Verbrennungsmotorentwicklung nun eingetreten ist, dass innerhalb von einem Jahr alle Verbrennungsmotoren modern und ab 2021 sogar hochmodern und umweltfreundlich sind?
Nachdem ich mich bei Verbrennungsautos gar nicht auskannte musste ich mich erstmals mit einigen Begriffen beschäftigen. Was Euro 6/6D und 6D-temp, NEFZ und WLTP eigentlich bedeutet, wusste ich vorher nicht. Nach mehrtägiger Internetrecherche habe ich mir ein Grundwissen angeeignet. Irgendwie kompliziert und wohl so gemacht, dass sich Laien nichts darunter vorstellen können….
Offenbar ist es so, dass man bei Dieselfahrzeugen 6D ca. 0,4 Liter/100km, eines Zusatzstoffes(AdBlue) benötigt (also ca. 4 Liter pro Diesel-Tankfüllung) um Umweltauflagen (heißen Euro 6… ) zu erfüllen. Das macht aber niemand, haben mir Freunde erzählt. Offensichtlich ist es so, dass die Automobilindustrie diesen Zusatzstoff faktisch nur auf Prüfständen einsetzt, wodurch der Tank recht klein sein kann. Laut Presseberichten sei dies auch unter den Herstellern so abgesprochen. Dementsprechend muss er nur im Zusammenhang mit dem Besuch der Reparaturwerkstätte, die sowieso alle 30 000 km sattfinden muss, aufgefüllt werden. Das erklärt auch, warum der Nachfüllstutzen bei manchen Autos im Kofferraum versteckt ist. Kann mir jemand erklären, warum man nur für eine Prüfstandmessung eine Abgasanlage und einen zweiten Tank einbaut?
Wir mussten das Auto in einer Reparaturwerkstätte abholen. Der Werkstattleiter hat uns erklärt, dass dies wichtig sei, da man solche Autos nicht ohne einem guten Wartungspartner betreiben kann. In so einem Auto sind zigtausende Teile verbaut wovon viele ständig rotieren, wenn der Motor läuft. Man müsse die Motoren ständig nachstellen, Ersatzteile tauschen, die Abgase messen und dass Öl wechseln. Im Vertrauen verriet er mir sogar, dass der Ölverkauf sein wahres Geschäft sei. Er braucht alleine 15t Motoröl im Jahr. Das war für mich auch plausibel, als ich seine Rabattaktion mit € 25 pro Liter Öl sah und da ich weiß, dass 1l Motoröl nur ca. 5 Euro kostet. Ursprünglich dachte ich ja, dass seine Mechanikerstunden das wahre Geschäft sind. Denn mit einem Durchschnittsstundensatz von € 172,- für einen Kfz-Mechaniker/Spengler (ohne jeglicher akademischer Ausbildung) müsste man eigentlich auch ganz gut leben können. Frage: Musstet ihr euer Auto auch in einer Werkstätte kaufen? Wie viel kostet das ständige Warten und Reparieren von solchen Fahrzeugen? Lasst ihr das Öl in Fachwerkstätten wechseln, oder wechselt ihr das Öl selbst und darf/kann man das selbst wechseln?
Vermutlich hatte unser Leihauto zwei Defekte. Blöd, wenn das genau bei einem Testwagen auftritt. Denn zum einen konnten wir die gewaltige Beschleunigung „von unten heraus“, über die der Werkstattleiter bei Dieselfahrzeugen so geschwärmt hat, nicht feststellen. Meine Frau meinte sogar, dass das Auto defekt sei. Und zum anderen verbrauchten wir ca. 7l fossilen Brennstoff auf 100 km, obwohl der Wagen eher klein war. Wenn dieser Verbrauch tatsächlich real wäre, dann würden sich ja unsere heutigen Treibstoffkosten verdreifachen! Weiß jemand von euch, wo man die von Piech zitierten 1,5-Liter Autos ausleihen kann? Denn dann erhöhen sich unsere heutigen Treibstoffkosten nicht.
Ich hoffe nicht, dass die Automobilindustrie beim Verbrauch schwindelt. Das würde ein so großer Wirtschaftszweig wohl nie riskieren, da ja – wenn das aufliegt – der Schaden gewaltig wäre. Obwohl ich zugeben muss, dass mich bei näherer Betrachtung der Reichweitenberechnungen ein ungutes Gefühl beschlich. Früher gab es nämlich einen Standard-Test „NEFZ“ genannt, welcher den Verbrauch auf 100 km maß. Dabei wird ein Fahrzyklus angenommen, welcher nur ganz kurz einmal 120 km/h erreicht. Der Zyklus dauert auch nur ganz kurz, damit bei Hybridfahrzeugen die kleine Batterie nicht leer wird, sonst würde der Verbrennungsmotor anspringen und Kraftstoff verbrauchen. Der Werkstattleiter erklärte mir, dass dies deshalb gemacht wird, da sonst SUVs (wegen dem Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten) und Hybridfahrzeuge mit kleinen Batterien unverkäuflich wären. Er brachte ein Beispiel anhand des modernsten Autos von BMW, dem i8. Laut Datenblatt verbraucht er nur 1,8 l auf 100 km. Dann lachte er und sagt, dass natürlich jeder weiß, dass dieses Auto bei Betrieb des Verbrennungsmotors über 11l verbraucht. Aber da der Test nur so kurz ist, reicht die kleine eingebaute Batterie um den Test, großteils batteriebetrieben, zu absolvieren. Natürlich wird im Test nicht richtig Gas gegeben, sonst würde der Verbrennungsmotor sofort anspringen und das gute Ergebnisse ruinieren. Er meinte weiters, dass der alte NEFZ – Test, welcher um 40-60% weniger als der Realverbrauch angezeigt hat, nun durch den neuen WLTP -Test ersetzt wird, wobei dieser nur noch ca. 20% weniger anzeigt.
Im Internet habe ich dann noch gelesen, dass bei den NEFZ-Tests im Prüflabor:
- alle Nebenaggregate des Fahrzeugs abgehängt (wegen Energieverbrauch),
- die schleifenden Bremsen ausgebaut,
- 4% Toleranz abgezogen,
- die Motorsteuerung auf Eco-Tuning eingestellt,
- alle Öle gegen Super-Leichtlauföl (der Test dauert ja nur 20 Minuten) ersetzt,
- Außenspiegel demontiert,
- Leichtroll-Räder mit Überdruck aufgepumpt,
- und alle Fugen und Schlitze mit einem Klebeband abgeklebt werden(wird).
Deshalb meine Frage: Weiß von euch jemand, warum der Gesetzgeber ein nicht realistisches Standardverfahren festlegt obwohl er weiß, dass das Ergebnis falsch ist? Kann das etwas mit den 150 Lobbyisten in Brüssel zu tun haben? Es verwundert mich deshalb, da ja Steuern auch vom Verbrauch abhängen, wodurch sich ja der Staat selbst betrügen würde. Hmmm….
Der Werkstattleiter sagte uns bei der Fahrzeugübergabe auch, dass wir das Auto in keinem Fall in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Garagen mit geschlossenem Garagentor) betreiben dürfen, und dass wir unbedingt in unsere Garage zwei große Löcher für die Belüftung machen müssten, da bei unsachgemäßer Verwendung die Abgase absolut tödlich sein. Er meinte sogar, dass sich damit jedes Jahr viele Menschen selbst umbringen. Einer der Manager sagte aber, dass man heute so gute Autos baut, dass die Abgase für die Umwelt völlig unbedenklich sind. Weiß jemand von euch, wie etwas tödlich und unbedenklich gleichzeitig sein kann und was er da meint? Habt ihr in eurer Garage Löcher in die Wand gemacht, oder fährt ihr nicht in die Garage? Wie klimatisiert sich das Auto automatisch eine halbe Stunde vorm im Outlook eingetragenen Abfahrtstermin, wenn es in der Garage nicht betrieben werden darf? Hat das Auto Sensoren um zu erkennen ob es sich in einem geschlossenen Raum befindet, oder gibt es die automatische Klimatisierung in der Garage womöglich bei Verbrennungsmotoren gar nicht? Es gibt ja Länder, wo man bei stehende Autos den Motor nicht laufen lassen darf. Wie klimatisiert ihr euer Auto am Abend vor der Nachhausefahrt? Ich habe jedenfalls nach der Warnung vom Werkstattleiter das Auto auf der Hauptstraße abgestellt und bin nicht in meine Garage hineingefahren.
Auch zum Tanken habe ich eine Frage. Mein Nachbar erzählte mir, dass er alle Betankung bei öffentlichen Tankstellen durchführen muss. Wir laden ja maximal 5% der Elektroenergie an öffentlichen Ladestellen. Er berichtete mir auch über seine Sorge, dass falls sich die Elektromobilität durchsetzt, mit einer deutlichen Ausdünnung der Tankstellennetze zu rechnen ist. Und wenn man die eine Tankstelle in unserem Ort zusperren würde, müsste er zur Betankung 15 km in die Nachbargemeinde fahren. Wenn ich das alles zusammenzähle, verbring er ja mehr Zeit beim Tanken als ich…. Weiß jemand von euch wann eine Heim – Betankung möglich wird? Und noch eine kleine Nebenfrage. Bei unserem Versuch war die Tankpistole mit Kraftstoff verschmiert. Dadurch, dass ich sie bedient habe, hat meine Hand extrem nach Treibstoff gerochen. Zwar für mich kein unangenehmer Geruch, aber für die nachfolgende Geschäftsbesprechung doch sehr störend. Wie vermeidet ihr das, und gibt es ein automatisches, wenn möglich berührungsloses Tanken? Eigentlich möchte ich mich um die Betankung gar nicht kümmern, sie sollte automatisch von statten gehen und jeden Morgen abgeschlossen sein. Ich habe das ständige Überwachen der Tankuhr als nachteilig empfunden… Ein mir bekannter ÖAMTC Helfer meinte sogar, dass dies oft übersehen wird und dass das Sprit-Nachfüllen und das Batterieaufladen seine Hauptarbeit sei. Weiß jemand warum die Batterien bei Verbrennungsmotoren leer werden? Kann man da nicht auch so wie bei eAutos das Licht 800 Stunden eingeschaltet lassen?
Die Bedienung und Energierückgewinnung hat uns auch noch einige Rätsel aufgegeben. Am Anfang ist uns nur aufgefallen, dass wir sehr oft das Bremspedal treten mussten. Insgesamt fanden wir das viele „Pedal-Treten“, sowie das ständige Schalten als ziemlich anstrengend. Die rechte Hand war faktisch zu sonst nichts mehr zu verwenden, denn man musste immer schaltbereit sein. Ich weiß zwar nicht ob das bei anderen Fahrzeugen anders ist, aber bei diesem Leihfahrzeug musste man ständig mit der Hand rumkurbeln….
Als wir über einen Bergrücken abwärts gefahren sind fiel uns außerdem auf, dass man kaum den richtigen Gang für die Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsen) einlegen konnte, um eine angenehme Abbremsung des Fahrzeuges zu erreichen. Entweder heulte der Wagen auf (zu kleiner Gang) und man behinderte den nachfolgenden Verkehr, oder die Rekuperation-Bremsung war kaum vorhanden und man musste mit dem Pedal mitbremsen. Nach einer längeren Talfahrt konnten wir deshalb einen stechenden Geruch wahrnehmen. Als wir im Tal auf einem Parkplatz anhielten, erklärte uns ein erfahrener Verbrennungsmotorfahrer, dass dies ganz normal sei, weil die Bremsen bei stärkerer Beanspruchung glühen würden. Von einer Rekuperation wusste er gar nichts. Kann es sein, dass bei Verbrennungsmotoren gar keine Rekuperation eingebaut ist? Warum hat man die Gänge nicht so gewählt, dass eine kontinuierliche Rekuperations-Bremsung möglich ist? Muss man dann nicht immer wieder die Bremseinrichtung erneuern? Macht das auch die Werkstätte? Wie lange halten solche Bremsen? Jetzt verstehe ich auch schön langsam, warum es sinnvoll ist, dass diese Verbrennungs-Autos in Werkstätten verkauft werden. Der Reparatur-Partner scheint doch von erheblicher Wichtigkeit.
Dabei ist mir auch klar geworden, warum bei allen Verbrennungsmotorfahrzeugen die schönen Alufelgen immer total verdreckt sind. Ich vermute fast, dass ist der Bremsabrieb. Weiß da jemand etwas darüber?
Über das Wochenende sind wir 800 km gefahren. Das Ganze mit einer einzigen Betankung. Gewaltig! Das habe ich bei Elektroautos noch nirgends gesehen. In unserem Fall war das Nachladen kein Problem, weil wir das Ganze nicht in einem Stück durchgefahren sind. Aber mir hat jemand auf einem Parkplatz erzählt, dass dies für einen Bekannten seines Freundes ganz wichtig ist. Deshalb würde ich euch gerne fragen, ob ihr tatsächlich 800 km ohne Pause durchfahrt, und wie oft ihr das im Jahr macht?
Und noch eine Frage zum Treibstoff. Vor zwei Jahren waren wir in Nigeria wo wir bei einer Safari in einem Schlammloch stecken geblieben sind. Der Guide erklärte uns, dass durch das viele Öl im Boden die Reifen leicht durchdrehen. Nachdem er unsere großen Augen sah, ist er mit uns etwas abseits in den Urwald gefahren, und hat uns dort Ölfelder gezeigt. Gigantisch, beeindruckend und schockierend gleichzeitig, überall Öllachen und Pfützen. Es war richtig unwirklich, als ob man in ein Ölgemälde eingetaucht wäre… Der Guide sagte uns auch noch, dass wir mal nachdenken sollen, in welche Kanäle unsere Milliarden verschwinden, und warum eine IS in einem Jahr einem Staat aufbauen konnte. Er meinte, dass die unser Geld für Waffenkäufe und Unterdrückung verwenden würden ….
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich nach unserer Heimkehr etwas im Internet gesucht und festgestellt, dass dies durchaus alles korrekt erscheint. Dabei bin ich auch auf ein Video gestoßen in dem Walter Röhrl den neuen ePorsche über den Klee lobt, obwohl “er den Scheiß nicht braucht”? Außerdem fand ich ich ein interessantes Video über die Mythen der eMobilität:
https://www.youtube.com/watch?v=L_IXv8MBGlI
Bei diesen Recherchen fand ich auch einen wissenschaftlichen Artikel über Öl-Sandförderung, in dem statistische Daten aufgeführt waren. So verbraucht man für die Öl-Sandförderung (= 10 % der Ölförderung) pro Tag 1 Mrd Liter Frischwasser, erzeugt 1,25 Mrd Liter giftige Abwässer und produziert 3,18 Mio Tonnen Treibhausgase. Genau so sah es in Nigeria aus… Das amerikanische Energie-Ministerium sagte sogar, dass die Nachfolgeprozesse, bis der Treibstoff aus der Zapfsäule kommt, noch 9kWh/100 km elektrischen Strom verbrauchen. Da könnte man ja, alleine mit dem Strom den man für 100km Treibstofferzeugung verbraucht, elektrisch 60 km weit fahren…. Habt ihr das gewusst? Habt ihr Infos dazu?
Je mehr ich mich in das Thema einarbeite, umso gruseliger wird es. Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass ich von der Automobilindustrie und von deren bezahlten Studien verschaukelt werde, und dass das ganze Projekt in Wirklichkeit ein Boni- und Profiterhaltungsprogramm ist. Ich glaube mittlerweile, dass denen die Umwelt ziemlich egal ist, obwohl sie bei der Elektromobilität ständig damit argumentieren. Man bekommt sogar den Eindruck, dass die Hersteller mit den größten Autos jene sind, die die Umweltkarte bei der eMobilität am stärksten spielen….
Aber möglicherweise ist der Markt schon im Umbruch und Sie wollen uns noch schnell das alte Zeug verkaufen, denn sonst würden nicht so viele Ex-Manager am Podium sitzen. Wie seht ihr das?
Und hier noch ein toller Song zum Thema Mobilität, den ich während der Fahrt genossen habe: https://www.youtube.com/watch?v=SiIsc2sGQK4&feature=youtu.be